Messe Maison et Object in Paris 25./26.3.2022

Maison et object

Endlich mal wieder Paris- an einem strahlend schönen Wochenende zur Messe für alles rund um ein schönes Zuhause.
Kein Wunder ist kein Strom auf den Steckdosen im TGV, alle Energie wird für das schnelle Vorankommen benötigt und in der Tat, nach etwas mehr als drei Stunden endet die Fahrt am Gare de l`Est in Paris. Ein paar kleine Klippen sind ja immer zu überwinden und die Franzosen sehen es eh gelassen, wenn der Nahverkehrszug einfach die Station Exposition ( Messe ) auslässt und direkt zum Flughafen weiterfährt. Dicht gedrängt eilt die Menge ohne Masken dann dem ersehnten Messegelände zu und niemand, außer den Deutschen natürlich, verwendet einen schützenden Mund - und Nasenschutz. Das muss so sein, denn nur die Maskenträger werden auf Deutsch begrüßt - ein Grund über sich selbst zu lächeln.
Es erwartet einen ein riesiges Angebot an allem Schönen rund ums eigene räumliche Wohlbefinden, von kleinen Accessoires bis hin zu kompletten Lösungen rund ums Wohnen und Arbeiten. Wo sind die Trends, was kommen für Farben, wie ist alles angerichtet und in Szene gesetzt - so unsere Fragestellungen beim Gang durch die Messehallen.
Irgendwann ist das Aufnahmevermögen erschöpft und der Weg in die Stadt bei noch herrlichem Sonnenschein verspricht eine wunderbare Abwechslung.
Der Tag endet mit einem verträumten Blick auf den Eiffelturm, der am nächsten Morgen bereits die Richtung vorgibt für die Erkundung des großstädtischen Angebots.
Wo lässt sich das genauer analysieren, als bei Lafayette in der Papeterieabteilung und wo glaubt man zu erfahren, was Stand der Dinge ist- natürlich im Lafayette.
Auch wenn der Inhalt so sehr nicht abweicht, so ist die Präsentation und die Atmosphäre dieses Hauses unbeschreiblich schön und findet seinen Glanzpunkt auf der Dachterrasse mit einem phänomenalen Blick über die Stadt.
Haben Sie sich schon einmal mit dem Rad in den großen Kreisverkehr am L´Arc de Triomphe gewagt, wir haben es getan und es ist mehr als eine Mutprobe. Glücklicherweise hat sich das Rad auch in Paris als ein sehr geeignetes Fortbewegungsmittel etabliert, Zwar muss man immer mal wieder seine Ellenbogen ausfahren, aber im Großen und Ganzen wird Rücksicht genommen, was das Radlerherz sehr erfeut. Die unzähligen Radstationen bieten dabei immer die passende Mobilität, was vor allem von den Parisern gern in Anspruch genommen wird. Wenn die Pariser Innenstadt einmal autofrei ist, was wird das für ein Genuss sein. Paris ist auf dem besten Wege dazu, eine der radfreundlichsten Großstädte zu werden, was hier in Stuttgart in gefühlt weiter Ferne liegt. Aber wer weiß, es kann ja ganz anders kommen.
Ein letzter Café und ab in den TGV. So aufgeladen, wie wir von dieser schönen Stadt waren, so unwichtig war jetzt, ob weitere Ladekapazität im TGV zur Verfügung stand.

Paris ist immer eine Reise wert- bis zum nächsten Mal- a la prochaine.